Zweilagige Rollen

Zweilagigen Rollen, auch ‚Durchschlagpapierrollen‘ genannt, bestehen aus zwei übereinandergelegten Papierlagen: einer weißen Lage aus selbstdurchschreibendem Papier und einer darunterliegenden gelben Lage, auf der per Durchschlag eine Kopie erzeugt wird. Die beiden Lagen unterscheiden sich in ihrer Farbigkeit, um Verwechslungen zwischen Original und Kopie zu vermeiden. Aus dem Alltag bekannt sind solche Durchschläge z. B. bei den Ausfertigungen von Krankenscheinen in Arztpraxen. Zum Bedrucken der oberen Papierschicht wird ein Farbband, eine Farbbandkassette oder eine Farbwalze und ein Nadeldrucker benötigt. Der hierfür eingesetzte Drucker muss zudem eine gewisse „Durchschlagkraft“ besitzen, um ein gut leserliches Druck-Erzeugnis auch auf der zweiten Papierschicht zu gewährleisten. Der Vorteil beim Einsatz zweilagigen Rollen ist, dass nur ein Gerät benötigt wird, um sowohl den Beleg für das Unternehmen als auch für den Kunden in einem Schritt zu drucken. Nachteilig ist, dass die zweilagige Rolle häufiger gewechselt werden muss, da sie weniger Lauffläche bietet als eine einlagige Papierrolle.